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Installation des SIAP-Systems

Die Installation eines System für variable Elektroakustik in einem bestimmten Saal ist natürlich Maßarbeit. Vor Erteilung eines Auftrags erstellt SIAP daher zunächst einen Systementwurf und ein Angebot.

Installation

Für einen Systementwurf sind meistens keine akustischen Messungen notwendig. Eine Zeichnung des Saals und eine qualitative Beschreibung der natürlichen Akustik des Saals reichen meistens aus. Es empfiehlt sich jedoch, auf bekannte akustische Probleme hinzuweisen, damit diese berücksichtigt werden können.

Nach der Annahme des Angebots wird der Mark V-Prozessor von SIAP für den Saal konfiguriert. Dieser wird dann gemeinsam mit dem Bedienfeld zu einem Installationsunternehmen vor Ort geschickt. Das kann beispielsweise der Hausinstallateur des Saals sein.

Das Installationsunternehmen (oder unser Subunternehmer) kümmert sich um Anbringung und Installation der notwendigen Mikrofone, Lautsprecher, Verkabelung, Verstärker, Racks und schließt diese an den SIAP-Prozessor an. Die Bedieneinheit wird in einer anzugebenden gewünschten Position angebracht.

Das SIAP-System wird an drei bis vier aufeinanderfolgenden Werktagen von SIAP-Fachleuten eingestellt. Am ersten Tag werden visuelle und technische Kontrollen der Installationsarbeit durchgeführt und außerdem die Lautsprechergruppen ausgerichtet. Anschließend beginnt die eigentliche objektive Einstellung: diese basiert auf soliden Akustikkenntnissen, zahlreichen Messungen und umfasst unter anderem die Entzerrung, Lautsprecherbalance, Lautstärke insgesamt und lokal. Die akustischen Parameter des Saals (Anfangsmessung) dienen dabei als Grundlage für die Einstellung. SIAP verwendet meist seine eigenen Geräte. Bei Sälen außerhalb der Niederlande wird der Auftraggeber gebeten, ein geeignetes Lautsprechersystem mit (einem) zugehörigen Endverstärker(n), Mikrofonständern, Audiokabeln usw. als Messklangquelle auf der Bühne aufzustellen.

Für die Feineinstellung (subjektive Einstellung) empfiehlt es sich, anschließend ein oder zwei Tage lang speziell zu diesem Zweck über „lebendige“ Musik auf der Bühne zu verfügen. Gemeinsam mit einigen Zuhörern im Saal (beispielsweise Auftraggeber, Berater, Dirigent, Techniker usw.) können die Presets dann feineingestellt werden. Die Messdaten und theoretischen Zahlen reichen meist nicht für die Bestimmung aus, was das menschliche Ohr als „korrekt“ und gut empfindet. Mit dieser letzten Feineinstellung werden die Akustikeinstellungen bis ins kleinste Detail optimiert.

Am letzten Tag werden die Personen, die das SIAP-System bedienen werden, in dessen Nutzung geschult.



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